Project Description
Foto oben: Florian Miedl
Richard O’Brien’s
THE ROCKY HORROR SHOW
Musical von Richard O’Brien
In deutscher Sprache mit den englischen Original-Songs
BY ARRANGEMENT WITH ATG ENTERTAINMENT GMBH AND THE ROCKY HORROR COMPANY LTD.
Luisenburg-Festspiele Wunsiedel
The Rocky Horror Show ist ein Musical mit Buch, Musik und Texten von Richard O’Brien. Er wurde 1973 in London uraufgeführt und hat seitdem eine große Kultanhängerschaft gewonnen, insbesondere durch seine Verfilmung „The Rocky Horror Picture Show“ aus dem Jahr 1975.
Die Musical-Komödie „Rocky Horror Show“ erzählt die Geschichte von Brad Majors und Janet Weiss, einem jungen, spießigen Paar, das sich bei einem Gewitterregen auf dem Weg zu einem ehemaligen Professor verfahren hat. Sie suchen Zuflucht in einem alten, schlossartigen Gebäude, das sich als der Wohnsitz des exzentrischen Wissenschaftlers Dr. Frank N. Furter und seiner seltsamen Anhängerschaft entpuppt.
Frank N. Furter, ein Transvestit vom Planeten Transsexual in der Galaxie Transylvania, feiert die Geburt seiner jüngsten Kreation: ein muskulöser, blonder Mann namens Rocky Horror, den er erschaffen hat, um seine sexuellen Wünsche zu erfüllen. Brad und Janet geraten in einen Strudel aus Wahnsinn, Sex und Rock’n’Roll. Ihre prüden Moralvorstellungen werden auf die Probe gestellt und sie entdecken neue Seiten an sich selbst, während sie in die freizügige Welt von Frank N. Furter eintauchen.
Die Handlung ist eine satirische Hommage an B-Horrorfilme und Science-Fiction der 1930er bis 1960er Jahre, untermalt von eingängigen Rock’n’Roll-Songs, darunter der weltbekannte „Time Warp“-Tanz. Das Stück kulminiert in Chaos, Mord und der Enthüllung der wahren Identität von Frank N. Furter.
Premiere: Freitag, 12. Juni 2026 um 20:00 Uhr
Team
| Regie | Peter Hohenecker |
| Choreographie | Anita Holm |
| Musikalische Leitung | Vojtěch Adamčík / Tomáš Küfhaber |
| Bühnenbild | Martin Scherm |
| Kostümbild | Laura Daniela Arriaga Velez |
| Regieassistenz / Abendspielleitung |
Markus Hareter |
| Regieassistenz | Juliette Chauvet-Kümpfel |
| Stage Management | Julia Gigl |
| Dance Captain | Armando Rossi |
Presse
Über allem thront Manuel Karadeniz als Dr. Frank-N-Furter. Er liefert eine Tour de Force ab, die weit über eine bloße Imitation der Filmvorlage hinausgeht. Karadeniz verkörpert den exzentrischen Alien mit einer Energie, die den gesamten Abend prägt. Dominanz und laszive Verführungskraft spielt er mit einer Selbstverständlichkeit aus, die keinen Moment gekünstelt wirkt. Besonders bemerkenswert ist seine manipulative Interaktion mit den Zuschauern: Wenn er sich gegen Ende der Show in den vermeintlich schwächeren Momenten der Figur ihre Sympathie sichert, ist das keine echte Verletzlichkeit, sondern eine kalkulierte Form der Publikumssteuerung. Karadeniz beherrscht die gesamte Klaviatur der Rolle – von der manischen Selbstinszenierung bis zur perfiden emotionalen Manipulation – und füllt diese Facetten mit großer Spielfreude und beeindruckender Souveränität aus.
Diese „Rocky Horror Show“ ist ein Muss […] Gigantisch gut
Manuel Karadeniz nimmt man das dominante, lasziv-verführerische Spiel genauso ab wie die Verletzlichkeit, die gegen Ende des Stückes durchschimmert. In Kombination mit seiner gesanglichen Strahlkraft ist Karadeniz genau das, was sich wohl jeder Regisseur wünscht – nämlich die Idealbesetzung für diese Rolle. Frenetischen Applaus bekommt er vor allem für sein „I’m going home“.
Toll, toller, am tollsten: Manuel Karadeniz gibt die macht- und sexgeile Dragqueen in jeder Bewegung, jedem Blick und jedem Ton perfekt. Sängerisch wie optisch bleibt der Luisenburg-Darsteller nahe dran an Tim Curry, der die Frank-N.-Furter-Rolle in dem Kultfilm von 1975 berühmt machte. Den Dauerregen scheint Alien Karadeniz bei der Premiere nicht zu spüren, wenn er den Schlossherrn gibt, der andere zwar skrupellos missbraucht, aber im Selbstmitleid badet, wenn es ihm an den Kragen geht. Kaum zu glauben: Karadeniz, aufgewachsen in Schwandorf und sängerisch geschliffen bei den Regensburger Domspatzen, brillierte im vergangenen Jahr mit zwei ganzlich anderen Charakterrollen auf der Luisenburg: als mutiges ‚Musketier‘ d’Artagnan sowie als gesangsstarker David im Musical „Seele für Seele“.
Manuel Karadeniz zelebriert den dekadenten Lustmolch umwerfend exaltiert. In Plateauschuhen mit zwölf Zentimeter hohen Absätzen stolziert er selbstverliebt über die Bühne, flirtet mit jeder und jedem aus seinem Gefolge. Keine Körperstelle, die unbefingert bleibt. Kaum zu glauben, dass Karadeniz, der Tim Curry aus der genialen Verfilmung von der ersten Sekunde an vergessen macht, das Singen als Domspatz in Regensburg gelernt hat.
Mitreißende Live-Musik, starke Choreografien und ein klug durchdachtes Bühnenbild. […] Langanhaltende stehende Ovationen gibt es am Ende für das ganze Ensemble.
Den allerlängsten Beifall bekam Manuel Karadeniz am Freitag für seine Gänsehaut-Interpretation von „I’m going home“.
Manuel Karadeniz als Frank’n’Furter überzeugt durch sein Spiel und seine beeindruckende Stimme
Beitrag TV Oberfranken vom 15.06.2026
Darsteller
| Frank ‘N‘ Furter | Manuel Karadeniz |
| Janet | Sarah Gadinger |
| Brad | Gunnar Frietsch |
| Riff-Raff | Fynn Duer-Koch |
| Magenta | Anna-Sophie Weidinger |
| Columbia | Lilia Höfling |
| Rocky | Timm Moritz Marquardt |
| Eddie / Dr. Scott | Mischa Mang |
| Erzähler | Sebastian Krämer |
| Phantoms | Tanja Beutenmüller, Celine-Denise Unden, Markus Hareter, Jan Rogler, Armando Rossi |
| Swing | Martin Gaebe, André Naujoks |
| Regionale Talente | Gloria Riedl, Tim Reichel, Miriam Schmidkonz, Lea Selch |























